Barockes Reiten

Freia Schultz-Friese - 21.10.2009:

Klassisch barockes Reiten

Das klassisch barocke Reiten basiert auf der Lehre des barocken Reitmeisters Francois Robichon de la Gueriniere.

Elemente dieses Reitstils sind feines Reiten mit nur mininmaler Zügeleinwirkung. Es wird größtmögliche Harmonie und Leichtigkeit angestrebt. Dabei wird große Rücksicht auf die jeweiligen Stärke und Schwächen des Pferdes genommen.

Eine weitere Grundlage sind auch die Arbeit am langen Zügel sowie in den verschiedenen Seitengängen.

Wie entstand Barockreiten?

Das Reiten an sich wurde zunächst eigentlich zu Kriegszwecken verwendet. Ein sog. Schlachtroß hatte die Aufgabe den Reiter zu schützen und durch seine Wendigkeit und Intelligenz zu unterstützen. Einige Elemente der heutigen hohen Schule waren schon damals wichtig, dazu gehörte die Capriole, beim Ausschlagen mit der Hinterhand konnten Feinde erschlagen werden, und auch die Levade, die den Feinden Angst machen sollte.

Das damalige Kriegspferd musste auf feinste Hilfen und prompt reagieren, sonst war es vielleicht zu spät.

Im 18.Jahrhundert verloren die Schlachtrösser jedoch langsam an Bedeutung auf dem Schlachtfeld und die Pferde wurden von nun an von Adeligen zu deren Vergnügen gehalten. Die feine Reitkunst jedoch wurde weiter vorangetrieben und bis zur Vollendung als Kunst ausgeübt.

Heutzutage wird das Barockreiten auf sogenannten Barockpferden ausgeübt, die sich aufgrund Ihrer Konstitution für diese Art des Reitens eignen.

Elemente die auch heute noch geritten werden sind außer deb oben genannten u.a:

Passage, Piaffe, Kompliment usw.
 

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